Methodik der Sprachvermittlung

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Der 4. „Schoolmesterdag“ fand in diesem Jahr im Quaet-Faslem-Haus des Nienburger Museums statt. Als besondere Gäste konnten die Fortbildungsteilnehmenden Landrat Detlev Kohlmeier (6. von rechts), Landrat Cord Bockhop (Diepholz) (links) sowie den Kulturbeirat des Landkreises Diepholz zu einem Informationsaustausch begrüßen.

Erfolgreicher 4. „Schoolmesterdag“ im Nienburger Quaet-Faslem-Haus

Landkreis. Bereits zum vierten Mal fand am 20. September 2017 der „Schoolmesterdag“ des Landschaftsverbandes Weser-Hunte statt – und das mit großem Erfolg. Veranstaltungsort dieser Fortbildung, die von der Sparkasse Nienburg unterstützt wurde, war in diesem Jahr das Quaet-Faslem-Haus in Nienburg. Nach der Begrüßung durch den lokalen Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Weser-Hunte, Michael Duensing, und Christine Hieronimus, Fachberaterin für die Region und ihre Sprachen an der Niedersächsischen Landesschulbehörde, fanden zwei Workshops mit den Referentinnen Heidrun Schlieker sowie Heidi Plantör, Karin Bremer und Birgit Grahl statt. An dem „Schoolmesterdag“ nehmen Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehrenamtliche teil, die an Schulen, beispielsweise in AGs, Plattdeutsch unterrichten. In den Workshops und Vorträgen werden den Teilnehmenden neue Möglichkeiten sowie Techniken der Sprachvermittlung vorgestellt, um Kindern und Jugendlichen Plattdeutsch näherzubringen. Insbesondere die Methodik steht im Vordergrund des Fortbildungsprogramms. Wichtig ist beispielsweise, immer wieder neue Anreize zu schaffen, um die Lernmotivation zu fördern. Nach den Workshops und einer plattdeutschen Führung durch das anliegende Spargelmuseum empfingen die Teilnehmenden hohen Besuch: Landrat Detlev Kohlmeier, Vorsitzender des Landschaftsverbandes Weser-Hunte, Landrat Cord Bockhop, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, Thomas Stahl, Geschäftsführer der Diepholzer Verbandsgeschäftsstelle, sowie der Kulturbeirat des Landkreises Diepholz nahmen an der abschließenden Gesprächsrunde teil.
Landrat Detlev Kohlmeier unterstrich in seinem Grußwort, dass die Förderung der plattdeutschen Sprache ein wichtiges Ziel des Landschaftsverbandes Weser-Hunte ist, und er sprach einen großen Dank an die haupt- und ehrenamtlichen Lehrkräfte aus, die mit ihrem besonderen Engagement dieses Ziel unterstützen. Christine Hieronimus informierte nach dem Grußwort über die aktuelle Situation des Plattdeutschunterrichtes an Schulen. Im Anschluss fand an ein reger Informationsaustausch statt.